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Arbeit an der Doppellonge als zentraler Bestandteil der Ausbildung

Die Doppellonge hat den Vorteil, dass ich über das Gebiss uneingeschränkt auf das Pferd einwirken kann, ohne das Pferd unnötig zu stören. Das Pferd bewegt sich völlig frei, ohne die Last eines Reiters. Arbeit an der Doppellonge ist gewissermaßen Reiten, bzw. Fahren vom Boden aus.

Longieren mit der Doppellonge beschränkt sich nicht nur auf das Longieren auf dem Zirkel. Häufigere Handwechsel, das Longieren von Hufschlagfiguren, Seitengänge, Rückwärtsrichten. Kurz all das was man unter den Begriff „Arbeit am langen Zügel“ verstehen kann, ist Bestandteil meiner Doppellongenarbeit. So beginnt die Dressurausbildung bereits bevor das Pferd einen Reiter getragen, bzw. einen Wagen gezogen hat.

Diese Möglichkeit bietet die einfache Longe nur sehr eingeschränkt, weshalb ich grundsätzlich nur mit der Doppellonge arbeite.

Beim Longieren ist eine Arbeitsphase von ca. 20min. absolut ausreichend. Im Anschluss bietet sich noch ein „Spaziergang“ im Gelände an, das sorgt für Abwechslung. Diese Abwechslung ist Belohnung für die Pferde und Belohnung ist wichtig. Beim nächsten Mal kann ich mit einem motivierten Pferd an dieser Stelle fortfahren.